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<pre>– Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke im „Express“ zur Pleite beim Hamburger SV.  <p> Was folgte war ein sommerlicher Umbruch, der selbst auf der „Dauerbaustelle Schalke“ seinesgleichen sucht. Königs-Personalie war dabei sicherlich die Neubesetzung des Managerpostens mit „Mainz-Macher“ Christian Heidel, der auf Horst Heldt folgte.  <p>  Fünf Siege für die „Fuggerstädter“, fünf für die Borussia, zudem sechs Punkteteilungen. Selbst die Anzahl der Tore ist mit 21:24 für die „Fohlen“ nahezu gleich. <p> Dem gilt es jedoch hinzuzufügen, dass allein drei davon am vergangenen Wochenende gefallen sind. Verantwortlich dafür zeichnete wiederum niemand Geringerer als die formstarken Gladbacher Fohlen, denen vor heimischem Publikum dennoch ein 3:3-Remis abgetrotzt wurde. <p>  Auch Pal Dardai, der Coach der Berliner, war restlos bedient — er sprach sogar vom „schlechtesten Heimspiel seit ich hier in Berlin Trainer bin. Darüber müssen wir reden.“ Die extreme Diskrepanz zwischen dem Sieg in Leverkusen und der Heimpleite gegen Mainz ist ihm zu viel.  </pre>


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<pre>Die Partie in Frankfurt, wo Schaaf in der vergangenen Saison das Trainerzepter schwang, ist realistisch betrachtet wohl die endgültig letzte Chance, den Verbleib in der Bundesliga bzw. den Relegationsplatz zu schaffen. Der langjährige Bremen-Coach kehrt damit innerhalb kürzester Zeit an seine beiden vorigen Trainerstationen zurück.  <p> Dabei wollen wir zum guten Schluss gleichwohl nicht verschweigen, dass durchaus auch in unmöglichen Prüfungen mit den 96ern zu rechnen ist; in der Rückrunde wurde etwa bereits auf Schalke (1:1) und in Dortmund (0:1) mehr oder weniger erfolgreich an einem Punktgewinn gekratzt.  <p>  „Hoch werden wir nicht gewinnen“, wollte sich Hamburg-Trainer Bruno Labbadia erst gar nichts vormachen, als ihm und seinen Mannen zum Bundesliga-Auftakt im August die Begegnung mit dem amtierenden Meister Bayern München bevorstand. <p> Zuhause erlebte die Borussia in den vergangenen Wochen regelmäßig ein Wechselbad der Gefühle. Seit Mitte Dezember folgte auf einen Sieg prompt eine Niederlage. Geht diese Serie weiter, dann wird Gladbach am Samstag gewinnen, denn das letzte Heimspiel ging mit 2:3 gegen den BVB verloren. <p>  Bei jenem spektakulären Pokal-Auftritt konnte sich die Mannschaft von Viktor Skripnik wie so oft auf ihre Qualitäten als Aufholjäger verlassen: Wie zuletzt auch in Schalke und gegen die Hertha bog Werder auch kurz vor der Winterpause einen zwischenzeitlichen Rückstand entschlossen um.  </pre> 


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<pre> Tabellennachbarn im Infight! Der FC Augsburg empfängt am Dienstag (20:30 Uhr) die Mannschaft von RB Leipzig. Beide Kontrahenten sind ähnlich in die neue Spielzeit gestartet. Nach einer Niederlage zum Auftakt sind sowohl die Fuggerstädter als auch die Sachsen seither ungeschlagen.  <p> Da stört es auch nicht, dass Augsburg inzwischen seit drei Ligaspielen auf einen vollen Erfolg wartet. Wobei: abgesehen vom Spiel gegen Stuttgart (0:0) war dem FCA ohnehin kein Vorwurf zu machen, konnte doch weder im Spiel gegen Dortmund (1:2) noch gegen Hoffenheim (2:2) ein Sieg erwartet werden.  <p>  „Wir haben es in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser gemacht als in der ersten, aber insgesamt war es trotzdem nicht unser bestes Spiel“, gestand Risse nach dem Spiel, und das war sogar noch untertrieben. „Manchmal gibt es solche Tage, an denen zwei glückliche Dinger reichen für einen Derbysieg.“ <p>  Heuer gab es bereits zum Auftakt die erste Pleite (0:2 beim FC Schalke 04, Anm.), doch seither sind die Sachsen ungeschlagen. <p>  Abgesehen von der Niederlage zum Auftakt gegen die Bayern verlor die TSG lediglich gegen den VfB (0:2) am 3Spieltag der vorigen Saison und blieb zuvor neun Spieltage lang ungeschlagen.  </pre>


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<pre> Abgesehen davon ist in einem weiteren Problemfall Besserung in Sicht. Mario Götze, der nach seiner Rückkehr zwar stets bemüht, aber irgendwie auch glücklos wirkte, durfte mit seinem Assist zum 1:0 gegen die Bayern endlich die erste Liga-Torbeteiligung bejubeln.  <p> Bis zur Winterpause haben nun aber erstmal andere Ziele Priorität. Zum Beispiel jenes, die von Kovac nach dem 0:0 am 9. Spieltag in Gladbach geforderten „zehn bis zwölf Punkte“ zu holen — sechs davon haben die Frankfurter bereits eingesammelt, bei noch fünf ausstehenden Partien.   <p> Allerdings hat es sich bereits den größten Respekt verdient, dass sich die Truppe von Markus Weinzierl jeweils überhaupt bis zur letzten Sekunde um den Sieg bemühte — immerhin hat der FCA in den zurückliegenden englischen Wochen unglaublich viele Kilometer absolviert. <p>  Auch wenn die Tabellenkonstellation für ein knappes Duell spricht, ist die Meinung der Wettanbieter mehr als eindeutig. Alles andere als Bundesliga-Sieg Nummer vier für die Münchner Bayern wäre eine faustdicke Überraschung.  <p> Dazu haben die „Fohlen“ die letzten drei Liga-Heimspiele gegen Schalke allesamt gewonnen. In der vergangenen Saison gab es ein 3:1, davor ein 4:1 und 2013/2014 einen 2:1-Heimerfolg. Aus dem Mai 2013 datiert der letzte Schalker Sieg im „Fohlen“-Stall — damals gab es ein 1:0.  </pre>


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<pre> Werden die Frankfurter auch nach der in Augsburg erlittenen Klatsche noch immer auf dem zweiten Rang der Auswärts-Tabelle geführt, vermochten lediglich Köln, Bremen und Hamburg in ihren Heimspielen noch weniger Punkte auf die Habenseite zu bringen.  <p> Die Stuttgarter haben auch in der laufenden Saison große Probleme. Eigentlich hätte Alexander Zorniger die Schwaben in höhere Sphären führen sollen, doch der Offensivfußball unter der Ã„gide des ehemaligen Leipzig-Coaches grenzte an spielerischen Selbstmord. Zu oft rannten die Stuttgarter mit offenem Visier ins Verderben.  <p>  Dazu kommt: Die letzten fünf Bundesliga-Duelle mit dem FCA haben die Bayern allesamt gewonnen – zudem auch noch die letzten drei Aufritte in Augsburg. <p>  Eine Mutmaßung, die die Bayern am vergangenen Spieltag einmal mehr widerlegten. Beim VfL Wolfsburg siegten die Münchener nach einem 0:1-Pausenrückstand am Ende noch mit 2:1.  <p> So holte der HSV nicht nur statliche acht Punkte aus den jüngsten vier Partien, sondern blieb zuletzt auch drei Mal in Folge ohne Gegentor. Bezeichnend hierfür steht das jüngste Duell mit den Wölfen, deren hochkarätig besetzter Angrif am Samstag nur eine einzige Torchance zu kreieren vermochte.  </pre>


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